Schwanger im Herbst: Meine Wohlfühl-Tipps für die kühle Jahreszeit

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Als die ersten bunten Blätter vor dem Fenster tanzten, war da dieses gemütliche „Cocooning-Gefühl“ – und gleichzeitig 1.000 Fragen: Was ziehe ich jetzt über den wachsenden Bauch? Welche Tees sind okay? Und wie kann ich als schwangere Frau Erkältungen vorbeugen, wenn alle um mich herum schniefen? Hier sind meine liebsten, alltagstauglichen Tipps – erprobt, ehrlich und ohne Perfektionsdruck.

1) Herbstmode für den Babybauch: Warm, weich & wandelbar

Schwangerschaft + Herbst ist für mich die perfekte Kombi aus Layering und Wohlfühl-Materialien. Mein Motto: flexibel schichten statt „dicke Jacke & schwitzen“.

Meine Lieblingspieces (Capsule Wardrobe):

  • Dehnbare Strickkleider (ribbed knit): wachsen mit, sehen angezogen aus und sind mit Strumpfhose/Leggings sofort herbsttauglich.
  • Umstands-Leggings / Thermo-Strumpfhosen: weich, nicht einschnürend, mit hohem Bund. Wirkllich nicht zu unterschätzen im Kleiderschrank jeder Schwangeren! Wichtig war mir, dass die blickdicht sind. Hiermit hatte ich ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis: LEGGINS.
  • Longsleeves + Cardigans: lieber zwei leichte Schichten als eine schwere – so kannst du Temperatur-Ups & Downs ausgleichen.
  • Oversized-Schal: wie eine tragbare Decke – ideal auch als Mini-Decke im Wartezimmer oder beim CTG.
  • Wasserfeste, rutschfeste Schuhe: guter Grip ist Gold wert (nasses Laub!).
  • Umstandsjacke oder Einsatz: eine Jackenerweiterung macht deine Lieblingsjacke bauchfreundlich! Für mich machte nur eine Sache Sinn: Eine Jacke, die ich schwanger, mit Baby in der Trage und alleine tragen kann – für Herbst und Winter. Erstens habe ich an meiner Gaderobe keinen Platz für 4 oder mehr Jacken und das wäre auch richtig teuer geworden. Ich habe mich für folgende Jacke entschieden: HIER. Diese Allwetter Jacke hat mich durch Herbst und Winter mit Babybauch und Tragebaby gebracht. Sie ist winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. An richtig kalten Tagen habe ich einfach noch eine Fleecejacke drunter gezogen. Man muss aber auch bedenken, dass dein Baby in der Trage viel Wärme abgibt. Kalt wurde uns nie!
  • Bauchband: verlängert Oberteile und hält die Nierengegend warm.

Selfcare-Tipp: Spür in dich rein: Mir war oft schneller warm. Layering hilft, hitzige Momente zu überbrücken, ohne durchzuschwitzen – das Immunsystem mag keine ständigen Temperatur-Schocks.

2) Erkältungsprävention im Alltag: sanft & wirksam

Ich habe mir kleine Routinen angewöhnt, die zusammen viel bewirken:

  • Händewaschen & Lüften: banal, aber effektiv. Nach Bahnfahrten, Einkaufen, Kita-Abholen – Hände waschen, kurz durchatmen, weiter.
  • Wärme „von innen“: lauwarmes Wasser, Tees (siehe unten), Suppen. Warmhalten ohne Überhitzen.
  • Feuchte Raumluft: trockene Heizungsluft stresst Schleimhäute. Ich nutze Schalen mit Wasser oder feuchte Tücher über der Heizung.
  • Salz-Nasenpflege: isotonische Meersalz-Sprays (ohne Zusätze) hielten meine Nase geschmeidig.
  • Spaziergänge: 15–20 Minuten draußen bringen Kreislauf & Stimmung in Schwung.
  • Ernährung: bunte Teller! Zink- und Vitamin-C-reiche Lebensmittel (z. B. Hafer, Nüsse, Linsen; Paprika, Kiwi, Beeren).
  • Kontakt mit Kranken dosieren: liebevoll „Nein“ sagen, wenn’s gerade alle erwischt – dein Körper dankt’s.

Wichtig: Dieser Blogpost ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Fieber, starkem Krankheitsgefühl oder Unsicherheit bitte deine Ärztin/ deinen Arzt oder deine Hebamme kontaktieren.

3) Erlaubte Tees & Vorsichtsliste: Was mir gutgetan hat

Ich liebe Tee – aber in der Schwangerschaft wollte ich es bewusst angehen. Was für mich funktionierte:

Oft gut verträglich (in Maßen):

  • Rooibos: koffeinfrei, mild, super Alltagsbegleiter.
  • Früchtetees (ohne exotische Kräuter-Mixes): z. B. Hagebutte oder Beere.
  • Pfefferminze: bei mir okay in moderaten Mengen; beruhigt den Magen.
  • Kamille: sanft, aber auch hier gilt „nicht literweise“.

Mit Vorsicht / Rücksprache genießen:

  • Salbei (kann die Milchbildung beeinflussen, später beim Abstillen beliebt).
  • Süßholz/Lakritz (Glycyrrhizin): in größeren Mengen problematisch – ich habe’s gemieden.
  • Hibiskus: kontrovers diskutiert – in der Schwangerschaft habe ich verzichtet.
  • Himbeerblättertee: meist erst spätes drittes Trimester und nur nach Hebammen-Rat.
  • Grüner/Schwarzer Tee: Koffein im Blick behalten (Tageslimit).

Die Tees von PregniVital fand ich sehr lecker und wohltuend. Zum Beispiel dieser Kräutertee oder dieser Abendtee.

4) Kleine Wohlfühl-Rituale für graue Tage

  • „10-Minuten-Anker“: Kerze an, Handy weg, Atem zählen. Mini-Reset, wenn die To-dos überrollen.
  • Warmes Fußbad (nicht zu heiß!): mit Meersalz oder etwas Mandelöl – danach dicke Kuschelsocken.
  • Mini-Bewegung: sanfte Dehnung/Schulterkreisen, kurze Yoga-Session (schwangerschaftsgeeignet).
  • Kontakt: Freundin/Partner umarmen – Oxytocin ist das beste Herbst-Hormon.

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